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HÄUFIGE FRAGEN

Schulmeidendes Vehalten und Weg in die Rehabilitation

Kinder, Jugendliche und Eltern, die von schulmeidendem Verhalten betroffen sind, haben viele Fragen für die Zeit vor Beginn einer Rehabilitationsmaßnahme, den schwierigen Momenten in den ersten Tagen und den Chancen eines Rehabilitationsaufenthaltes. Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Fragen und Antworten dazu zusammen gstellt. Am Ende des Beitrages finden Sie ein PDf zum Downloaden bzw. Ausdrucken.
Sollen nur Eltern sich mit diesem Thema beschäftigen oder kann ich das auch als betroffenes Kind oder Jugendlicher lesen?   
  
Liebe Kinder, liebe Jugendliche: ich schreibe hier erst mal für die Eltern, weil bei diesem Problem es in der Regel die Eltern sind, die sich Hilfe suchen (müssen). Bitte fühlt Euch auch durch den Text auch angesprochen. Schaut bitte, wo ihr Euch dort wiederfindet.   
  
 
Mein Kind hat zunehmend Schwierigkeiten die Schule zu besuchen oder besucht diese gar nicht mehr?   
  
Mein Kind sitzt im Unterricht, nimmt aber nicht mehr teil?   
  
Zunächst sollten Sie sich die Frage stellen, welche Gründe es geben könnte, warum Ihr Kind nicht mehr die Schule besucht. Sehr häufig hat sich dies sehr langsam und schleichend entwickelt. Ist Ihr Kind vielleicht überfordert und hat es Gründe nicht in die Schule zu gehen? Oder könnte es an sich schon und wäre es ihm auch zuzumuten?   
  
 
Was kann schulmeidendes Verhalten auslösen?   
  
Häufig sind kleine Auslöser der Einstieg in schulmeidendes Verhalten. Ein vorübergehende Erkrankung z.B. führt dazu, dass die Schule nicht mehr besucht werden kann und dies wird von Ihrem Kind oder Jugendlichen als eine Entlastung erlebt, woraufhin sich im z. B. die Beschwerdesymptomatik hält, obwohl die organische Ursache dafür nicht mehr vorliegt. Einige Kinder / Jugendlich bieten organische Symptome, andere entwickeln Ängste oder wehren auch oppositionell ab, andere werden gar aggressiv oder andere depressiv.   
  
 
Welche Formen schulmeidenden Verhaltens gibt es?   
  
In der Praxis unterscheiden wir verschiedene Ursachen schulmeidenden Verhaltens:  
Die Schulangst: Hier bestehen aktiv negativ Erlebnisse und Ängste im Bereich der Schule z.B. Überforderungssituationen, Mobbing oder erlebte Misserfolge, die es dem Kind / Jugendlichen schwer machen in die Schule zu gehen.  
Die sogenannte Schulphobie: Hier liegt die Ursache nicht primär in der Schule, sondern eher auf der Bindungs- u. Beziehungsebene zwischen den Eltern und dem Kind.  
Das dissoziale Schulmeiden: Dieses betrifft Kinder, die keines der beiden oben genannten Ursachen bieten, einfach keine Lust haben in die Schule zu gehen und sich in der Gegend herumtreiben. In der Regel zeigen diese Kinder auch keine Symptome im organischen Bereich wie bei den oben genannten Bildern.   
  
Exzessiver Medienkonsum findet sich bei vielen Schulmeidern und hier sollte z.B. einer Computer- oder Handysucht abgegrenzt werden.   
  
 
Wird in der Therapie zwischen somatischen und psychosomatischen Symptomen unterschieden?   
  
Während in den Schulen häufig auf die Unterscheidung der entschuldigten oder unentschuldigten Kinder wert gelegt wird, sollten wir im therapeutischen Bereich schauen, in wie weit auch entschuldigtes Fehlen bei Symptomen wirklich organisch erklärbar und begründet ist, oder die Symptome eher im psychosomatischen Bereich anzuordnen sind.   
  
Darüber hinaus sollten wir an die Gruppe derjenigen denken, die zwar körperlich im Unterricht sitzen, innerlich aber gekündigt haben. Hier sprechen wir vom sogenannten Passiven Schulmeiden.   
  
 
Welche Risiken bestehen, wenn Kinder und Jugendliche die Schule schwänzen?   
  
Allen Formen ist gemeinsam, dass schulmeidendes Verhalten an sich ein sehr hohes Risiko für die Entwicklung der Kinder darstellt. Diese sind im Erwachsenenalter sehr viel häufiger nicht erwerbsfähig und arbeitslos, haben zuvor große Schwierigkeiten Schulabschlüsse zu bekommen.   
  
Deshalb stellt schulmeidendes Verhalten ein Hochrisikofaktor für die Entwicklung der Kinder dar und es sollten gemeinsame Wege entwickelt werden, zwischen Elternhaus, Schule und den übrigen Helfersystemen. Schulmeidendes Verhalten ist immer ein sehr ernstzunehmendes Problem. Es stellt eine Gefährdung für den Lebenslauf des Kindes dar.   
  
Je länger man zuwartet, je mehr chronifiziert das Verhalten und je schwieriger ist es in den Griff zu bekommen.   
  
 
Was kann gegen schulmeidendes Verhalten unternommen werden?   
  
Hier ist die Intensität der Maßnahmen vom Schweregrad des Störungsbildes und der Gefährdung abhängig zu machen. In einfachen Fällen reicht bereits eine Beratung in der Schule.   
  
Das andere Extrem mit Maximalmaßnahmen könnte so aussehen, dass neben den Schulbehörden, ambulanten Psychotherapeuten und stationärer Rehabilitation die Jugendhilfe mit involviert ist und letztlich vielleicht sogar eine Internatsunterbringung finanziert werden muss.   
  
In den seltenen Fällen ist sogar die vorübergehende Herausnahme aus dem familiären Kontext auch gegen den Willen des Kindes / Jugendlichen erforderlich, wenn das Kind erhebliche Widerstände bietet und mit üblichen pädagogischen Mitteln nicht mehr zu führen ist. In diesem Fall bräuchte es die Unterstützung einer Akut-Psychiatrischen Klinik, ggf. auch eines Familiengerichts. An dieser großen Bandbreite zeigt sich, dass nicht jedes Kind alle Maßnahmen braucht, sondern es eine Frage des Verständnisses ist, wo und mit welcher Intensität die Hilfen ansetzen sollten.   
  
 
Was mache ich bei längerem Fernbleiben von der Schule?   
  
Sollten Sie / Ihre Kinder von Schulmeidendem Verhalten betroffen sein, empfehlen wir Ihnen als erstes, eine Diagnostik anzustreben. Diese bekommen Sie bei Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, SPZ’s, Institutsambulanzen oder Weiterbildungsinstituten in Ihrer Region.   
  
Bei hartnäckigen und ausgeprägten Fällen empfehlen wir Ihnen parallel zu einem Rehaantrag bereits ein Antrag auf Jugendhilfe beim zuständigen Jugendamt zu stellen, da dies erfahrungsgemäß Zeit braucht und die Rückführung nach der Rehabilitation dann erleichtern.   
  
 
Wie stelle ich einen Rehabilitationsantrag?   
  
Hier haben wir Ihnen die wichtigsten Schritte und Formulare zusammengestellt.   
  
 
Was bringt eine Rehabilitationsmaßnahme?   
  
Sehr häufig stellt eine Rehabilitationsmaßnahme bereits einen Durchbruch der Entwicklung dar. Die Kinder können in einer solchen Maßnahme oft erstmalig nach Monaten wieder angstfrei eine Schule besuchen, erleben, dass sie neue Freunde finden und neues Selbstwertgefühl tanken. Die Rückführung ins häusliche Umfeld sollte dabei bereits vor einer Rehabilitationsmaßnahme angebahnt werden, um fließende Übergänge und Sicherungsmechanismen zu entwickeln.   
  
 
Was können Eltern tun? Was sollten Sie nicht tun?   
  
Dabei ist die Haltung von ihnen als Eltern sehr entscheidend. Kinder und Jugendliche zeigen häufig massive Widerstände in der Behandlung mit ausgeprägtem Vermeidungsverhalten und versuchen, in den alten Schonraum zurückzukommen.   
  
Dabei braucht es eine klare Entscheidung von Ihnen als Eltern, in welchem Rahmen sich die Kinder bewegen. Sie müssen häufig sehr deutlich werden, dass es zwischen dem zu erfolgenden Schulbesuch und dem Sofa im Wohnzimmer keine Alternative gibt.   
  
 
Was mache ich, wenn mein Kind die Reha nicht antreten möchte?   
  
Klare Entscheidungen braucht auch eine stationäre Behandlung, wenn sie erfolgreich sein soll. Insbesondere bei Trennungsängsten sollten Sie sehr wertschätzend aber auch sehr klar auftreten und Ihre Entscheidung dem Kind mitteilen, wenn Sie wissen wo es langgehen soll.   
  
Sagen Sie zum Beispiel: “ Wir haben jetzt die Entscheidung getroffen, ziehen die Behandlung gemeinsam durch… Du bist hier gut aufgehoben…“   
  
Sollten Sie die Aufnahme geschafft haben empfiehlt es sich, schnell das Gelände und möglichst die Stadt zu verlassen, sich nicht in der Nähe aufzuhalten.   
  
 
Was mache ich, wenn mein Kind am Telefon klagt?   
  
Wenn Ihr Kind dann abends am Telefon zu viel Druck mach, Ihnen ein schlechtes Gewissen, Ihnen droht, sollten Sie das Telefonat abbrechen mit den Worten: „Ich sehe, dass Du das mit dem Telefonieren im Moment noch nicht schaffst. Das ist nicht schlimm, ich beende jetzt das Telefonat und melde mich morgen wieder“.   
  
Bitte informieren Sie dann kurz die Gruppenmitarbeiter, bei denen sich Ihr Kind aufhält. Sollten Sie kein gutes Gefühl haben, sollten Sie auch direkt auf der Gruppe bei den Mitarbeitern anrufen und sich erkundigen, wie es Ihrem Kind geht. Bei akuten Problemen werden sich die Mitarbeiter von sich aus bei Ihnen melden.   
  
Bitte sagen Sie nicht: „wenn du es nicht schaffst, hol ich dich wieder ab“ oder „…wir probieren mal, und wenn es nicht geht, rede ich mit dem Therapeuten…“ Dadurch wird sich die Einstiegssituation nur verlängern und die Prognose eines guten Verlaufes ist deutlich schlechter bis unmöglich.   
  
 
Was mache ich bei Rückfällen?   
  
Sehr häufig empfehlen wir bei Rückfällen zu Hause, die bei diesen Störungsbildern anfangs zur Routine gehören ein Krisengespräch z.B. in einer örtlichen Institutsambulanz, einem Psychotherapeuten oder beim örtlichen Jugendamt.   
  
Notfalls sollte auch über die Möglichkeit einer kurzfristigen stationären Aufnahme im Rahmen einer Krisenintervention einer Akut-Psychiatrischen Klinik oder Psychosomatik nachgedacht werden. Dies ist dann häufig gar nicht mehr nötig, da die Kinder unter den gebotenen Sicherheiten sehr viel weniger Schwierigkeiten haben sich zu steuern und vermeidendes Verhalten in den Hintergrund tritt.   
  
In Summe steht und fällt aber jede Maßnahme mit der klaren, wertschätzenden aber entschiedenen Haltung der sorgeberechtigten Bezugspersonen. Wenn Sie bei den in der Regel auf Vermeidung ausgerichteten Kindern Lücken lassen im Sinne von „Wir schauen mal ob Du es schaffst, wenn nicht rede, ich mit dem Therapeuten.“ erschweren Sie den Einstieg in eine Therapie und provozieren damit indirekt Therapieabbrüche.   
  
Das heißt Ihnen als Eltern wird hier einiges abverlangt. Je klarer und sicherer Sie jedoch auftreten, je schneller dürfte es sich positiv entwickeln und zu einer Entspannung führen.   
  
 
Kann man gegen den Willen des Betreffenden etwas erreichen?   
  
Letztlich müssen alle Beteiligten daran arbeiten, dass die Kinder und Jugendlichen irgendwann selbst Verantwortung für sich übernehmen können, um die Schule zu beenden.   
  
Auch Jugendhilfe-Einrichtungen/Internate werden dauerhaft gegen den Willen von Kindern und Jugendlichen keine Chance haben. Zwangsmaßnahmen sind nur vorübergehend geeignet, Strukturen zu durchbrechen, zum Beispiel bei ausgeprägtem Medienkonsum und Abhängigkeiten oder großen Unstimmigkeiten im Elternhaus oder bei massiven Belastungen der Eltern, wie zum Beispiel eine eigene Erkrankung der Eltern.   
  
 
Welche Chancen hat eine Behandlung bei Schulmeidendem Verhalten?   
  
Letztlich hilft bei schulmeidendem Verhalten aber nur die Flucht nach vorne mit Diagnostik, Therapie und notwendigen Entscheidungen. Sind Kinder erst mal über Wochen und Monate aus dem Schulunterricht raus, gelingt die Rückführung meist nicht ohne fremde Hilfe und verlangt den Eltern, Helfern aber auch den Patienten einiges ab.   
  
Die Prognose ist aber insbesondere bei ängstlichen und somatoformen Störungen gut und sollte eher rasch als zögerlich angegangen werden.   
  
 
Ein paar Tipps   
  
  • Sollten Sie den Eindruck haben, das Ihr Kind formal durchaus in die Schule gehen kann, es aber nicht tut: schauen Sie, ob das Verhältnis dessen, was Sie dem Kind bieten angemessen ist.   
      
  • Häufig bieten wir weiterhin allen Luxus von TV, PC, leckerem Essen, einem gemütlichen Zimmer, Taxidienste, Wäscheservice und und und…. - Was erwarten Sie als Gegenleistung von Ihrem Kind? Was ist angemessen? Was macht ihr Kind jetzt in diesem Moment, wo Sie diese Zeilen lesen und sich Sorgen machen?   
      
  • Spielen? Schlafen? Nehmen Sie Ihr Kind mit!   
      
  • Aber Kinder und Jugendliche sind wegen ihrer Entwicklung einfach noch nicht in der Lage die tragweite von Entscheidungen zu überblicken und vollständig für sich selbst zu entscheiden. Das dauert sogar bis etwa zum 25. Lebensjahr, bis hirnorganisch und emotional die Reife zum Erwachsenensein abgeschlossen ist.   
      
  • Stimmen Sie aber alle Konsequenzen vorher mit Ihrem Lebenspartner ab, da Sie diese auch durchziehen können sollten – sonst drohen Sie sie lieber nicht an. Und bitte versuchen Sie bei ausgeprägtem schulmeidendem Verhalten nicht, über Diskussionen am Küchentisch etwas zu bewirken. Das kostet meist nur Kraft, ändert aber nichts. Das tatsächliche Verhalten zählt hier mehr.   
      
  • Und sollten Sie den Weg der Rehabilitation gehen: Bitte machen Sie keine Versprechungen, geben Sie keine Belohnungen vorab. Erkaufen Sie sich nicht einen Frieden, der keine Nachhaltigkeit hat.  
 
Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben, können Sie sich gerne telefonisch oder schriftlich an uns wenden. Wir nehmen dann gerne Kontakt mit Ihnen auf.   
  
Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche  
Telefon + 49 (0) 7522 797 1624   
  
Hier finden Sie ein PDF zum Download.   
  

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Oft verbirgt sich Schulangst hinter dem Schwänzen. Dann sollten Eltern professionelle Hilfe - zum Beipsiel der Rehabilitationskinderklinik in Wangen - suchen.  
Berg: Welche Art von Schulschwänzen gibt es?  
Dammann: Die meisten Menschen denken bei diesem Wort an Schüler, die einfach keine Lust auf Unterricht haben, in der Fußgängerzone sitzen und eine Cola trinken. Das aber ist nur der kleinere Teil.   
  
Berg: Und der größere?  
Dammann: Der besteht aus zwei Gruppen: Die einen leiden unter Schulangst. Die anderen unter Problemen im Elternhaus, weil etwa Vater oder Mutter Alkoholiker ist oder die beiden ihre Eheprobleme nicht lösen. Diese Kinder haben aufgrund ihrer sozialen Situation oft selbst psychische Störrungen, etwa Depressionen entwickelt.   
  
Berg: Wie entsteht Schulangst?  
Dammann: Unter ihr leiden gemobbte Schüler ebenso wie überforderte Kinder. Nicht wenige von ihnen werden immer wieder krankgeschrieben, meist wegen starker Kopf- oder Bauchschmerzen. Wenn sie dann bei der Mathearbeit zu Hause bleiben können, fühlt sich das gar nicht schlecht an und sie fangen an, sich einen Schonraum einzurichten.   
  
Berg: Und wenn sie dann wieder in die Schule müssen?  
Dammann: ..... wird die Angst nur noch größer, woraufhin sie erneut der Schule fernbleiben - ein echter Teufelskreis.   
  
Psychotherapeut Dirk Dammann: Zu viele Eltern bauen ihrem Kind einen Schonraum.   
  
Berg: Lehrer merken meist zuerst, wenn Schüler häufig fehlen.  
Dammann: Ja, sie sollten dann schnell mit Kind und Eltern ein gemeinsames Gespräch suchen - und dabei mehr Fragen stellen als Aussagen treffen. Nur so erfahren sie, wo das Problem liegt. Leider verstehen Eltern den Lehreranruf oft als Angriff, statt ihn als Sorge zu interpretieren. Gar nicht selten schieben sie sogar einzelnen Lehrern die Schuld für das Schwänzen zu. Das hindert die Eltern daran, zu schauen, was in der Familie falsch läuft.   
  
Berg: Wie verläuft ein gutes Gespräch in der Schule?  
Dammann: Man sollte versuchen, gemeinsam eine Lösung zu finden. Oft kann dabei auch der Schulpsychologe oder Schulsozialarbeiter helfen. Manche Kinder müssen einfach nur auf eine andere Schulform etwa in die Realschule statt aufs Gymnasium, andere profitieren von genauen Vorgaben und Absprachen. Vielen aber muss man ihre tiefsitzende Angst nehmen.   
  
Berg: Wie geht das?  
Dammann: Jedenfalls nicht durch gutes Zureden der Eltern. Zu diskutieren bringt da nicht viel. Meist hilft hier nur eine Psychotherapie. Das ist nichts, dessen man sich schämen müsste. Denn der Therapeut kann von außen Dinge sehen, die ich als Vater oder Mutter gar nicht überblicke. Die Heilungschancen sind sehr gut. Nur selten müssen wir Kinder stationär aufnehmen, damit sie bei uns lernen, wieder angstfrei in die Schule zu gehen.   
  
Berg: Welchen Eltern würden Sei einmal gerne ins Gewissen reden?  
Dammann: Den allzu nachgiebigen. Konkret: Der Sohn ist dabei, seinen Lebenslauf durchs Schwänzen zu ruinieren - ohne einen Schulabschluss hat man ein sieben Mal höheres Risiko arbeitslos zu werden - aber er bekommt natürlich trotzdem den gewünschten Laptop geschenkt. Zu viele Eltern formulieren nicht einmal Mindesterwartungen. Sie bauen ihrem Kind einen Schonraum, statt ihm zu sagen: Hör mal, das Ganze ist ein Geben und Nehmen:   
  
 
Hier finden Sie den gesamten Beitrag zum Thema "Schwänzen" als Download:   
  

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Artikel, Südwest Presse, Bloß nicht in die Schule, PDF-Version, 500 KB 
  
  
 
Artikel aus: Südwest Presse, Freitag, 14. Juni. 2013, Antje Berg und Ute Gallbronner
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