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WARUM KOMMEN KINDER UND JUGENDLICHE ZU UNS?

Mediensucht – wen betrifft sie und wie kann man vorbeugen?

Etwa vier Prozent der Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren sind mediensüchtig, das heißt sie chatten, surfen im Internet und spielen am PC exzessiv. Diese Versunkenheit in virtuelle Welten kann bis zum Verlust der Selbstkontrolle und der völligen Vernachlässigung des Alltags führen. Hier an den Fachkliniken Wangen helfen wir diesen Jugendlichen, das Verhältnis von Leben und Mediennutzung wieder in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen.
Häufig tritt Medien- oder Computersucht in Verbindung mit anderen Erkrankungen wie Adipositas auf, mit schulmeidendem Verhalten oder der Erfahrung von Verlust oder Mobbing. Jungen sind, was Computerspiele betrifft, gefährdeter als Mädchen.   
  
Wir unterstützen diese Jugendlichen hier in Wangen, die Ursachen für eine exzessive Computernutzung zu erkennen und entwickeln mit ihnen Strategien, diese zu beseitigen bzw. zu überwinden.   
  
Eine Indikation zu einer stationären Rehabilitation bei Computersucht liegt vor, wenn  
  • die Mediensucht eine positive Entwicklung in Familie,  
  • Schule, Freizeit oder Berufsausbildung stark beeinträchtigt oder verhindert;  
  • Begleiterkrankungen vorliegen (z. B. eine Verhaltens- oder Teilleistungsstörung);  
  • eine ausreichende Stabilisierung im ambulanten Bereich nicht erreicht werden konnte.
  
  
In einem ausführlichen Aufnahmegespräch mit dem Kind bzw. Jugendlichen und den Eltern werden gemeinsam Zielvereinbarungen für den mehrwöchigen  
Rehabilitationsaufenthalt getroffen. Bei therapeutischem Bedarf und Zustimmung aller Beteiligten kann eine Verlängerung des Aufenthaltes beantragt werden. Im Entlassgespräch wird besprochen, inwieweit die Ziele erreicht wurden und welcher therapeutische und pädagogische Handlungsbedarf weiterhin besteht.   
  
Die Kinder und Jugendlichen wohnen in familienähnlichen therapeutischen Gemeinschaften mit unterschiedlichen Diagnosen. Die Kinder und Jugendlichen erleben einen alltagsnah strukturierten Tagesablauf mit stark begrenzter Medienutzung, zu dem der Besuch von pädagogischer Gruppe, einer Vielzahl von Freizeitaktivitäten und erlebnispädagogischen Angeboten und insbesondere die Schule gehört. Im Kontakt mit Gleichaltrigen und Betreuern erleben die Jugendlichen verlässliche Strukturen, Transparenz im Umgang mit Konflikten, Grenzen und emotionale Zuwendung. Sie erhalten Rückmeldungen über ihr Verhalten und Hilfe beim Entwickeln neuer Handlungsmöglichkeiten.   
  
Hier finden Sie einen ausführlichen Beitrag, ein Interview mit der "Westallgäuer Zeitung", über Computersucht als PDF zum Download.   
  

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Artikel, Westallgäuer Zeitung, Computersucht, PDF-Version, 1 MB 
  
  
Hier können Sie sich über Dr. Dirk Dammanns Überlegungen zu Hilfestellungen bei Mediensucht sowie zu seinen Thesen zu "Digitaler Demenz" auseinandersetzen.   
  

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Artikel, SZ, Seite3, Spitzer/ Dammann, PDF-Version, 600 KB 
  
  
 
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